Homeoffice machen auf den Malediven

Das Homeoffice auf eine Trauminsel der Malediven verlegen und von dort aus den Inselstaat erkunden. Und das erst noch zu einem vernünftigen Preis! Das geht. Im folgenden Vorschläge, welche Inseln sich gut eignen als Homeoffice-Basecamp. Diese Inseln verfügen erstens über eine gute Infrastruktur für digitale Nomaden und andere Homeoffice-Worker und sind zweitens strategisch gelegen um Homeoffice-Exkursionen zu unternehmen.

Homeoffice-Basecamp 1: Ukulhas, die strategisch gelegene Ökoinsel mit guten Guest Houses am Strand 

Ukulhas hat einen langen, breiten Traumstrand, wie man es sich vorstellt wenn man an die Malediven denkt. Die Insel wird regelmässig von Schwemmabfall gereinigt und gilt deshalb als Ökoinsel. Das Guest House Beach Residence (90 Dollar für eine Doppelzimmer in der Hochsaison) liegt wenige Schritte vom Strand und verfügt über akzeptables Internet zum Arbeiten (nicht extrem schnell, aber es reichte beispielsweise zum Video Streamen). Gleich vor dem Guesthouse auf Sand unter Palmen im Schatten erreicht einem das Wifi immer noch. Alternativ bietet sich das einzige Thai Restaurant der Insel mit einer grossen Terrasse zum Arbeiten an. Die lokalen Malediven Inseln sind viel günstiger als Resorts und verfügen über ähnlich schöne Traumstrände. Alle Inseln sind komplett alkoholfrei und verfügen über sehr wenig bis gar kein Nachtleben. Digitale Nomaden, die sich auf den Malediven basieren, finden Ruhe und Entspannung – aber keine Party.

Homeoffice-Exkursionen von Ukulhas: Die strategische Lage erlaubt es, die Insel mit einem Speedboat in ca. 1.5 Stunden vom internationalen Flughafen zu erreichen (ca. 35 Dollar). Mit den lokalen Fähren dauert es um die 5 Stunden, kostet aber nur wenige Dollars. Das tolle ist, dass man von der Insel gut die Nachbar-Inseln Rashdoo und Thodoo und weitere Inseln in Tagesausflügenbesuchen kann. Thodoo ist eine grössere, wunderschöne Insel voller Fruchtplantagen. Auf der Überfahrt mit der lokalen Fähre entdeckten wir mehrmals Delfine. Geheimtipp: Im Hafen von Ukulhas schwimmen oft Stachelrochen umher.

Homeoffice in Ukulhas. Sieht in Wirklichkeit noch viel schöner aus.

 

Homeoffice-Basecamp 2: Dhigurah, die lange Insel mit einer traumhaften Sandbank

Diese Insel ist 4 Kilometer lang und hat am Ende eine lange Sandbank, die ins Meer, fast bist zur nächsten Insel hinaus ragt. Spektakulär! Die Grösse erlaubt es lange Spaziergänge am Strand und im Dschungel zu machen. Die Insel hat mit dem Restaurant Hermitage einen Ort, der explizit digitale Nomaden willkommen heisst. Das Restaurant bietet Top-Qualität bezüglich Food, kostet aber etwa gleich viel, wie in der Schweiz. In den zwei, drei lokalen Restaurants gibts Menüs (in beschränkter Auswahl) für ca. 5 Chf. Die Internet Geschwindigkeit war wie auf Ukulhas akzeptabel aber nicht auf Top-Niveau (Video streamen geht knapp, mehr nicht).

Homeoffice-Exkursionen von Dhigurah: Die Insel ist ideal geeignet um Walhaie zu beobachten. Eine Exkursion kostet ca. 180 US-Dollar pro Boot und dauert einen halben Tag. Man fährt an einen Punkt, wo sich die Walhaie gerne zeigen auf und ab. Wird einer gesichtet, fahren alle Boote hin, die Touristen springen mit Schnorchel und Maske ins Wasser und versuchen dem Hai zu folgen. Sie sind riesig (6 Meter und länger), aber auch schnell. Sind zu viele Touristen da wird das Erlebnis stressig. Weiter sind auch Ausflüge zu den Nachbar-Inseln Dhangethi oder Maamigili möglich. Den Internationalen Flughafen erreicht man in zwei-stündiger Speedboat Fahrt (40 Dollar pro Weg).

Auf Sandbänken zu Fuss und schwimmend bis zur nächsten Insel.

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